<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?> <feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" /> <author> <name>Palina Tech</name> </author> <title>Blog / Atom Feed</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/?sRss=1</id> <updated>2026-04-16T04:19:10+02:00</updated> <entry> <title type="text">Komplott der guten Ideen</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/komplott-der-guten-ideen</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/komplott-der-guten-ideen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Wie viele Erfolge uns wohl durch die Lappen gehen, weil wir unsere zündenden Einfälle nicht im Kopf behalten können? Einige Tipps gegen das Vergessen…
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  Ideen speichern und organisieren  
  Ideenbox  
  Gedächtnistraining  
  Zitate zum Thema Ideen (by Ivon Farina)  
 
 
   Ideen speichern und organisieren 
 Es ist hoffnungslos. Tolle Ideen kommen uns immer wieder. Es jagt eine Wahnsinnsidee die andere. Aber, genauso schnell jumpen sie wieder los ins Nimmerwiedersehen. Eben noch da, sind sie im nächsten Augenblick für immer auf und davon. So, als würden sie uns austricksen wollen. Ich fühle mich oft im Stich gelassen … von meinen, ach so genialen, Ideen. 
 Dabei scheinen sich meine Ideen in meinem Kopf wohl zu fühlen. Sie sprudeln heraus. Beim Schlafen, nach dem Aufstehen, beim Arbeiten, Joggen und selbst beim Zähneputzen. Sie prasseln zu jeder Zeit auf mich ein und ich finde sie so toll, dass ich sie alle bei mir behalten möchte. Dann passiert das Unvermeidbare: Eine neue Aufgabe rollt auf mich zu. Groß und imposant und mega wichtig. Schon sind sie weg. Alle pfiffigen Ideen machen sich vor der neuen Aufgabe ganz klein. Die Einfälle schrumpfen in sich zusammen, obwohl ich mir doch vorgenommen hatte, diesmal klug vorzugehen, um sie bloß nicht wieder zu vergessen. 
 Es ist ein Jammer! Was mache ich falsch? 
 Damit mir nicht wieder ein schreckliches Malheur passiert, fusioniere ich neuerdings mit meinen Ideen. So können sie sich nicht mehr unbemerkt aus dem Staub machen. Ist mir erst einmal eine glorreiche Idee gekommen, gehe ich von nun an systematisch auf Übernahme. 
   Ideenbox 
 Eine wertvolle Hilfe sind mir die praktischen Filztaschen von Palina Tech. Da ich in der Regel ein Smartphone oder ein Laptop mit mir herumtrage, wandert die neueste Idee ganz bequem in meine Filztasche hinein. Dort ist sie sicher verstaut. Selbst Sturm und Regen können ihr dann nichts mehr anhaben. Ich kann alle Einfälle so lange sammeln wie ich will und wann immer ich es will, hole ich ein paar Ideen aus der Tasche heraus, um sie zu sortieren. 
 Dabei genügt es schon, das Filzcover zu öffnen, schon purzeln die Einfälle. Vielleicht liegt es an der puren Linienführung oder an der tollen Griffigkeit vom Filz oder einfach daran, dass ich beim Öffnen der Filzhülle an etwas Bestimmtes denke, etwa an die Arbeit, wenn ich das Tablet heraushole oder an nette Freunde, wenn das Handy klingelt. 
   Gedächtnistraining 
 Um meine Einfälle sicher zu speichern, notiere ich sie auf Notizblättern. Aus diesem Grund liegen in meinen Filzhüllen viele leere Zettel bereit und in jeder Filztasche steckt außerdem ein Stift. 
 Noch raffinierter ist es, die Notizen farbig zu wählen. Damit teilt man jeder Ideenkategorie eine eigene Farbe zu. Ideen mit Bezug zur Arbeit und zur Karriere werden etwa auf weißem Papier notiert. Ideen für Events oder für die nächste Party werden auf grünen Zetteln notiert. Hobbys und alles, was Spaß macht, auf gelben. 
  „Ideen sind am Anfang federleicht. Mit ihrer Umsetzung bekommen sie immer mehr Gewicht.“  
 Da uns unsere Ideen selbst beim Waldspaziergang kommen, empfehle ich, eine kleine Chatgruppe zu gründen. Immerhin ist auf unser Smartphone Verlass. Mit großer Sicherheit werden wir gerade an verlassenen Orten erreichbar sein wollen und zumindest ein Handy mitnehmen. Damit haben wir die Möglichkeit, Informationen nicht nur an andere, sondern auch an uns selbst zu chatten. Ladet für die Mini-Gruppe nur euch als Teilnehmer ein. Wählt dazu einfach aus den Kontakten euren eigenen Kontakt aus und denkt über einen passenden Namen für die neue Gruppe nach. Passend wäre zum Beispiel ein Name wie „Best Ideas“, „Privat“ oder „Top Secret“. Ihr habt den Vorteil, dass ihr durch diesen Trick nicht nur diskrete Mitteilungen sondern auch spontane Voicemails an euch schicken könnt. So verewigt ihr euren Einfall selbst dann, wenn die Idee gerade ganz frisch eure Hirnkanäle durchstreift und euch dermaßen verblüfft, dass ihr keine Zeit für das Aufschreiben verlieren wollt. 
 Wer will, speichert seine Ideen noch digital ab. Schließlich sind gute Ideen sind viel zu kostbar, um in der Schublade zu verstauben. 
  „Die besten Ideen pinne ich an die Wand. Eine Ideenwand macht sich gut als Deko.“  
   Zitate zum Thema Ideen (by Ivon Farina) 
  „Es gibt Menschen, die lieben eine kalte Dusche. Andere tauchen im Ozean und wieder andere baden in ihrem Ideenpool.“  
  „Meine Ideenwand ist eine anspornende Deko für den Tag.“  
  „Ideen sind wie Freunde. Unzählige Ideen kommen und fast ebenso viele verabschieden sich wieder. Aber, einige Ideen bleiben. Und auf die kommt es an.“  
  „Unausgereifte Ideen formen unsere Erfahrung.“  
  „Gute Ideen verändern die Landkarte des Erfolgs.“  
  „Macht sich ein wichtiger Plan aus dem Staub, steckte in ihm eine flüchtige Idee.“  
  „Federleichte Ideen gewinnen mit ihrer Umsetzung an Gewicht.“  
                ]]> </content> <updated>2019-12-08T15:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">High Speed Lesen</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/high-speed-lesen</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/high-speed-lesen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Welche Vorteile das Speeddating mit einem Fachbuch hat, erfährt ihr bei den unterschiedlichen Lesetechniken. Außerdem haben wir einen nützlichen Selbsttest entwickelt, der das Leseverständnis schärft.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                 Welche Vorteile das Speeddating mit einem Fachbuch hat, erfährt ihr bei den unterschiedlichen Lesetechniken. Außerdem haben wir einen nützlichen Selbsttest entwickelt, der das Leseverständnis schärft. 
 
 Inhaltsverzeichnis 
 
  Effektive Lesetechnik  
  Der Röntgenblick  
  Heute schon gescannt?  
  Wenn es trotzdem hackt …  
  Selbsttest  
  Zusammenfassung – Speed Reading  
 
 
  Effektive Lesetechnik  
 Es gibt nicht nur schwere Kost. Lesen kann unterhaltsam sein. Thriller, Magazine, Anleitungen. Jeden Tag wird eifrig gelesen. 
 Einer unserer Leser trat mit einer Frage an uns heran. N. wollte wissen, mit welcher Technik das schnelle Lesen besonders gut gelingt. Unser Fragesteller ist auf das Erarbeiten wissenschaftlicher Texte aus. 
 Wie beim Schachspiel kommt es beim Lesen auf den Überblick und die passende Strategie an. Wer zügig liest, konzentriert sich auf elementare Aussagen. 
  „Effizientes Lesen ist nicht nur ein Zeitgewinn sondern auch ein kluger Schachzug.“  
   Der Röntgenblick 
 Die digitale Leselandschaft ist ein gutes Beispiel für dynamisches Lesen. Begeisterte Fans bestürmen täglich die virtuellen Bibliotheken. Das liegt nicht nur an der tollen Erreichbarkeit. 
 Typisch ist der Blick auf das Wesentliche: 
 
 Große Überschriften 
 Kurze Sätze 
 Klare Absätze + Gliederungen 
 Information auf das Wichtigste beschränkt 
 Fett markierte Wörter 
 Links zum Weiterlesen 
 Quellenangaben, Bildmaterial 
 
 Der Leser erhält eine ideale Struktur. Klare Hierarchien und ein straffer Text ordnen den Denkprozess. Schachtelsätze und komplizierte Textblöcke sind im Internet rar. Stattdessen stechen Überschriften ins Auge und Schlüsselwörter sind dick unterstrichen, damit sie jedem fett auffallen und in Erinnerung bleiben. 
 Dieser Aufbau ähnelt dem schnellen und verstehenden Lesen. Wer beim Lesen sprintet, springt mit Röntgenblicken über den Inhalt. Das qualitative Erfassen filtert aus einem Text alle wichtigen Informationen heraus, auf die es ankommt. 
   Heute schon gescannt? 
 Unter dem Begriff  „Scanning“  ist das rasche Überfliegen eines Textes gemeint. Der Leser sucht Antworten auf bestimmte Fragen. Der gesamte Inhalt ist in diesem Augenblick ohne Bedeutung, denn das Auffinden der Antwort soll schnell gehen. 
 
 Unsere Erfahrung: 
 Wenn ein Fußballfan die letzten Torergebnisse vom Wochenende wissen will, blättert er in der Zeitung direkt zum Sportteil und geht nicht erst Politik und Wirtschaft durch. 
 
 Eine andere Lesetechnik ist das  Skimming . Das bedeutet „abschöpfen“ und klingt so nett, dass es auch in der Wirtschaft und in Verbrecherkreisen genutzt wird. Beim Lesen will man aber weder einen möglichst hohen Preis erzielen noch ein Bankkonto plündern. 
 Beim Skimming kommt es auf die Kernaussagen an. Sie geben Auskunft darüber, was bei Thesen, Forschungsergebnissen oder verbesserten Methoden neuartig ist und worin sie sich von den bisherigen unterscheiden. Schlüsselbegriffe, Überschriften und wenige Teile eines Satzes sind interessant. Das Auge schöpft, wie ein Sieb, alle wichtigen Informationen heraus und hält sich nicht mit nebensächlichen Details auf. 
 
 Unsere Erfahrung: 
 Statt ganze Passagen zu lesen, wird nur die Einleitung und der Anfang jedes Abschnitts gelesen. Dann wird das Ende eines Kapitels aufgeschlagen, da dort in der Regel zusammengefasst ist, worum es inhaltlich geht. Falls etwas unklar oder unschlüssig ist, wird noch einmal zurückgeblättert. Fotos und Tabellen werden aufmerksam analysiert. Visuelle Sinneswahrnehmung beschleunigt das Textverständnis. 
 
 Das Skimming erinnert an das Querlesen, ist jedoch raffinierter. Beim  Querlesen  wird ein Text vom Seitenanfang bis zum Seitenende diagonal im Schnelldurchlauf gelesen. Zeitersparnis spielt natürlich eine Rolle. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Passagen nicht komplett ausgelassen werden. Das geübte Auge erkennt, welcher Part für das Textverständnis wichtig ist. Speziell bei Fließtexten reduziert sich das Risiko, sinnvolle Herleitungen oder Erläuterungen zu übersehen. 
 
 Unsere Erfahrung: 
 Ein geschulter Blick erkennt bestimmte Abfolgen von Buchstaben. So springt das Auge auf Schlüsselbegriffe und entnimmt dem Kontext, wie relevant er ist. 
 
 Eine extreme Beschleunigung gelingt durch das  Speed Reading . Bei dieser Methode wird die Subvokalisation, das ist unsere innere Stimme, die mitliest, hochtrainiert oder ganz ausgeschaltet. Nach intensiver Übung wird die doppelte Lesegeschwindigkeit und weit darüber hinaus erzielt. Weitere Lesehemmnisse wie etwa die Fixation (das Verweilen der Augen auf einer Textstelle beim Lesen) oder das Zurückspringen mit den Augen auf bereits gelesene Textstellen spielen ebenfalls eine Rolle. 
 Ich habe gemerkt, dass ich ganz ohne Subvokalisation und wenn ich mehrere Zeilen auf einmal flächig erfasse, am schnellsten lese. Das verschlechtert jedoch meine Leseleistung erheblich, so dass ich den Inhalt nicht mehr effizient speichern kann. Dem höchsten High Speed erteile ich daher eine klare Absage. Für das Erarbeiten wissenschaftlicher Texte kann ich nur die milde Form empfehlen. 
 
 Unsere Erfahrung: 
 Mit Unterstützung des Zeigefingers galoppiert das lesende Auge über den Text. Der Finger lotst den Blick und gibt als Taktstock die Lesegeschwindigkeit vor. Das Lesetempo sollte nur soweit gesteigert werden, dass das Verständnis nicht darunter leidet. 
 
  Chunking  ist eine Gedächtnisleistung und beruht auf Informationsbausteinen. Bei dieser Methode strukturiert das Gehirn Inhalte, die zusammengehören. Das optimiert das schnelle Abspeichern von Informationen. 
 Chunk bedeutet im Englischen Klumpen oder Brocken. Laut George Miller soll der Mensch in der Lage sein, sieben Botschaften, sogenannte „Chunks“, in seinem Kurzzeitgedächtnis zu merken. Je sinnvoller sich der Leser seine Infoboxen aufbaut, desto besser fällt die Merkfähigkeit aus. 
 
 Unsere Erfahrung: 
 Eine Zahlenreihe, 1788712276, wird in kleinere Einheiten gruppiert, um sie leichter zu merken (178 - 871 – 2276). Telefonnummern werden als Zahlenpaare notiert. Der Leser nutzt diese Strategie ebenso für Zusammenfassungen oder um Merksätze zu formulieren. 
 
   Wenn es trotzdem hackt … 
 Ein Fachbeitrag schenkt zusätzliches Wissen. Dennoch kann es passieren, dass eine Lektüre den Leser zur Verzweiflung bringt. 
 Verschiedene Umstände können sich negativ auf den Lernerfolg auswirken: 
 
 Komplizierte Sprache und Fachausdrücke 
 Inhalt und Kontext 
 Vorwissen nicht ausreichend 
 Schlafmangel, Ablenkung, Stress 
 
 Es gibt Faktoren, die bewirken, dass ein Leser sein Limit erreicht. 
 Ist die Sprache des Autors verstanden worden? Aufpassen, es ist keine Landessprache gemeint. Also, kein arabisch, chinesisch oder griechisch. Fachrichtungen haben ihre eigenen Fachbegriffe. Welcher Laie könnte einem Physikdozenten, Juristen, Banker oder Infomatiker ohne Probleme folgen? Wer die Fachterminologie falsch interpretiert, hat einen gesamten Kontext verdreht. 
 Die Art des Schreibstils ist ebenfalls von Bedeutung. Baut die Textlogik auf einem Fließtext auf, kann es passieren, dass der Autor wichtige Erklärungen anmerkte, die im Turbo überlesen wurden. 
 
 Unser Tipp: 
 Macht Gebrauch von zusätzlichen Informationsquellen. Das können Buchempfehlungen, Papers, Gespräche oder Beiträge aus dem Netz sein. Eine Lektüre baut auf dem aktuellen Hintergrundwissen auf. Ohne eine ausreichende Basis an Wissen betritt man jedoch Neuland und muss quantitativ umso mehr erfassen, um Verständnislücken zu schließen. 
 
   Selbsttest 
 Ein einfacher Leitfaden hilft dabei, eigene Schwachstellen zu analysieren, die wesentlichen Kernaussagen zu verstehen und Informationen nachhaltig zu verarbeiten. 
 Vor und während der Lektüre empfiehlt sich: 
 
 Ein Wissens-Check 
 
 Wie genau kennt sich der Leser mit der Thematik aus? 
 Müssen Vorkenntnisse aufgefrischt oder ergänzt werden? 
 
 W-Fragen stellen 
 
 Welche Zusammenhänge ergeben sich aus ...? 
 Welche Belege untermauern ...? 
 Was passiert, wenn ...? 
 Warum reagiert ...? 
 Wodurch unterscheiden sich ...? 
 Wer hat ...? 
 
 Identifikation aufbauen 
 
 
 Versuchen, das Gelesene einem Freund oder Kollegen zu erklären 
 Sich vorstellen, man wäre in der Situation, aus den neuen Ergebnissen einen konkreten Nutzen ziehen zu können. Welche Vorteile wären das? 
 
 
 Einstellung und Motivationsgrad 
 
 
 Interesse am Thema haben 
 Hohe Eigenmotivation 
 Zeitdruck vermeiden 
 Pausen einlegen und regenieren 
 Inhalt sacken lassen 
 Notizen machen 
 
 
 
 
 Unser Tipp: 
 Alle Störfaktoren sollten unverzüglich abgestellt werden, denn schnelles Lesen erfordert eine höhere Konzentration als konventionelles Lesen. 
 
   Zusammenfassung – Speed Reading 
 Verschiedene Lesetechniken variieren das Lesetempo. Durch das ökonomische Lesen bleibt mehr Raum, das neue Wissen mit dem Vorwissen zu vernetzen. Chunking ist eine Methode, um sich neue Informationen zu merken. 
  „Schnelles Lesen will zum Ende kommen.“  
 Scanning, Skumming, Spead Reading und Querlesen sind einige Beispiele für ein erhöhtes Tempo. Schnelles Lesen baut auf dem individuellen Hintergrundwissen auf und überspringt Textstellen, die nicht relevant sind. 
 Im Vorfeld formulierte Fragen bewirken, dass der Leser in einem Text gezielt nach Antworten sucht. Auf diese Weise werden Zusammenhänge effizienter verstanden und die Fachexpertise steigt. 
  „Schnelligkeit kann Gründlichkeit sinnvoll ergänzen.“  
 Wenn Dozenten empfehlen, eine Auswahl aus mehreren themenbezogenen Papers und Fachbüchern parat zu haben, empfehlen sich zeitsparende Lesetechniken. Klappentext, Inhaltsangabe, Autor, Index, Vorwort, Einleitung und Schluß geben Auskunft darüber, wie bedeutsam die jeweilige Lektüre ist. Nach ihrer Wichtigkeit wird die Lektüre in verschiedene Stapel sortiert. Erst am Ende dieses Prozesses werden die wichtigsten Fachbeiträge gelesen. 
 Nun interessieren uns eure Erfahrungen und welcher Technik ihr den Vorzug gebt. Würdet ihr gerne mehr über eine Methode lernen, schreibt uns an und wir erklären sie ausführlicher oder gebt einen Kommentar ab. 
 Habt Spaß beim Lesen! 
                ]]> </content> <updated>2019-07-28T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Wie halte ich eine perfekte Präsentation? (Teil 3)</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-3</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-3"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Der Abschluss einer Präsentation rundet den gesamten Vortrag ab. Interaktionen und auf den Punkt vorbereitete Folien sind wahre Geheimwaffen.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Der Abschluss einer Präsentation rundet den gesamten Vortrag ab. Interaktionen und auf den Punkt vorbereitete Folien sind wahre Geheimwaffen.  
 
  Inhaltsverzeichnis  
 
  Referat – Vortrag  
 
  Partizipation durch Interaktion  
  Feedback  
  Das Ende der Präsentation  
 
  Präsentationstechnik  
 
  Grafik, Vorlage und Design  
  Template - Layout  
  Hintergrund Grafik bearbeiten  
  Schriftart  
  Richtig zitieren  
  Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 3  
 
  Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag  
 
 
    Referat – Vortrag  
  Zu Beginn ist das Auditorium motiviert, ausgeruht und neugierig. Der richtige Moment, um echte „Follower“ zu gewinnen. Läuft der Ablauf optimal, bleiben die Teilnehmer nonstop verlinkt, geben Kommentare ab und „Liken“ am Ende den Beitrag.  
    Partizipation durch Interaktion  
  Informationen fließen über einen langen Zeitraum und verlangen von den Teilnehmern höchste Konzentrationsbereitschaft. Es kommt gut an, wenn der Redefluss von Zeit zu Zeit unterbrochen wird. Speziell Fachveranstaltungen und Seminare bieten viele Möglichkeiten, das Auditorium einzubeziehen.  
  Für unsere regelmäßigen Leistungshänger ist unsere innere Uhr verantwortlich. Um die Mittagszeit, aber auch zwischendurch, stockt der Denkapparat. Das ist von der Natur so vorprogrammiert. ( Warum wir gegen den zirkadianen Rhythmus machtlos sind, erklären wir beim Thema Zeitmanagement. )  
  Aktive Beteiligungen laden den erschöpften Aku wieder auf. Aus Zuhörern werden muntere Diskussionsteilnehmer. Die Aufnahmekurve rast nach oben.  
   Aktivitäten  halten die Teilnehmer wach und verbessern die Aufnahmefähigkeit. Dadurch bleibt der Vortrag positiv in Erinnerung:  
 
  Erfahrungsaustausch  und  Gruppenarbeit  sind intensive Methoden der Lernvertiefung. Teilnehmer führen eigene Aspekte ein und lernen voneinander, während der Speaker nur unterstützend und moderierend eingreift. 
 Gezielte  Fragen  führen zum Nachdenken, z.B.: Was schätzen Sie, welche fünf Apps sind die beliebtesten in Deutschland? Wie, glauben Sie, wird es wohl in fünf Jahren aussehen? 
  Umfragen  einbauen. Audience Response Systems ( ARS ) liefern schnelle Ergebnisse. Multiple Choice Tools oder Apps für Abstimmungen stehen auch als Freeware Programme zum Download bereit. Damit können Trends analysiert werden und Teilnehmer können ihr Abstimmungsverhalten miteinander vergleichen. 
 
    Feedback  
  Feedbacks bewerten die persönlichen Fähigkeiten des Vortragsredners und ob der Lerninhalt nützlich war.  
  Ein wichtiges Kriterium ist die Art und Weise, wie das Wissen vermittelt wurde und wie geschickt die Interaktion funktioniert hat. Dennoch sind hundert Prozent Zufriedenheit unter den Teilnehmern schwer zu erzielen. Was für den einen Teilnehmer wichtig ist, ist für den anderen ein alter Hut.  
 
  Unser Tipp:  
  Aus Fragen entstehen Dialoge. Ermuntert die Teilnehmer zum Mitdenken, so weckt ihr Visionen.  
  Für den Fall, dass jemand eine Wiederholung wünscht, benutzt andere Worte, wählt  Vergleiche  oder zieht  Beispiele  heran.  
 
    Das Ende der Präsentation  
  Zum Abschluss eines Vortrags erfolgt eine Zusammenfassung, ein Input, ein Ausblick oder ein Appell. Kurz: Eine Message zum Mitnehmen.  
 
 Eure Schlussworte runden den Vortrag ab. 
 Jeder Teilnehmer sollte einen persönlichen Nutzen ziehen. 
 Verwendet den Indikativ für eindeutige Aussagen (also kein: würden, könnten). 
 Es ist hilfreich, sich im Vorfeld mit kritischen Nachfragen auseinander zu setzen. 
 
  Setzt zum Abschluss ein Zeichen, dass die Präsentation zu Ende ist.   „Damit kommen wir zum Ende der Präsentation. Ich bin gespannt auf Ihre Fragen.“    
  Obwohl Einleitung und Schluss zeitlich kürzer gefasst sind, sollte mit der gleichen Sorgfalt wie für den Hauptteil vorgegangen werden. Ein eindrucksvoller Schlusspart edelt eure Präsentation ab.  
 
  Unser Tipp:  
  Sollte euch jemand mit einer außergewöhnlichen Frage überraschen, auf die ihr keine Antwort kennt, gebt das unumwunden zu. Niemand ist allwissend.   „Das ist eine interessante Frage, auf die ich im Moment selbst keine Antwort weiß. Vielen Dank dafür! Ich notiere mir Ihre Frage gerne und melde mich dann persönlich bei Ihnen, sobald ich eine mögliche Lösung / zufriedenstellende Antwort habe.“    
 
    Präsentationstechnik  
  Folien sind die ideale visuelle Message. Ihr könnt mit ihnen gestalten, formatieren, analysieren und fokussieren. Für das Verständnis eine prima Hilfe.  
 
 In die Slides lassen sich  Hintergrundinfos  einbauen. 
 Man kann  Zusammenhänge  aufzeigen, die zum Erklären zu umständlich sind. 
 Es können  Fachbegriffe  erläutert werden. 
 
  Aber aufgepasst: Zu viel Text auf den Folien hat einen  negativen Effekt . Ich, zum Beispiel, schalte meine Umwelt komplett ab, wenn ich lese. Da es schwierig ist, gleichzeitig zu lesen und dabei jemandem zuzuhören, wandert die Konzentration vom Ohr ins innere Auge.  
  Überschriften,  kurze  Sätze,  einfache  Gliederungen und  knappe  Erklärungen werden hingegen schnell verarbeitet.  
  Die Hauptinformationsquelle bleibt ihr. Daher solltet ihr es vermeiden, auf den Folien den identischen Wortlaut zu benutzen und das Geschriebene mit Punkt und Komma von der Leinwand abzulesen. Das wirkt unprofessionell.  
  „Wer den Teilnehmern zugewandt bleibt, statt unentwegt  
  auf die Leinwand zu schauen, füllt einen Raum physisch aus.  
  Das verleiht einer Präsentation mehr Volumen.“  
    Grafik, Vorlage und Design  
  Vermeidet unnötigen Schnickschnack. Das lenkt nur vom Wesentlichen ab. Wichtige Akzente lassen sich puristisch gestalten. Die Botschaft einer Folie sollte in Sekundenschnelle ersichtlich sein.  
  „Nirgendwo ist Opulenz überflüssiger als auf Folien!“  
  Leitet mit weichen Übergängen in ein neues Thema ein:  „Als nächstes… / Ein anderer Aspekt ist … / … widmen wir uns nun …“   
  Teilnehmer fühlen sich überfordert, wenn der  Kontext  nicht auf Anhieb zu verstehen ist.  
    Template - Layout  
  Wenige und dezente Farbtöne haben eine nachhaltigere Wirkung als die bunte Farbpalette. Wenn es sich um eine Unternehmenspräsentation handelt, bieten sich die  Firmenfarben  für das Design an.  
  Ein Eyecatcher peppt die Slides auf. Ein Balken oder Kreis in der Unternehmensfarbe zieht sich wie ein roter Faden durch die Präsentation. Gut sieht auch das Firmenlogo in einer Ecke aus.  
   Einfache Formatierungen  wie Fett oder Unterstreichen fallen jedem optisch auf. Es gibt viele Menschen, die unter einer Farbschwäche leiden. Das wird oft vergessen. Insbesondere die Rot-Grün-Schwäche kommt relativ häufig vor. Im Laufe meines Berufslebens hatte ich viele Kollegen, die unter dieser Sehschwäche litten, ohne ein äußeres Zeichen. Sie waren nicht einmal Brillenträger.  
  Für das Design gibt es eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten.  
 
 Anschauliche  Grafiken  bringen Ordnung in einen schwierigen Kontext. 
 
 Toll wirken lustige Zeichen (Smileys, Einbahnstraßenschild) oder Piktogramme. Sachverhalte aber auch Appelle lassen sich damit gut aufzeigen. 
 
 Viel Übersicht bietet eine  Tabellenform  
 
 z. B. als Matrix oder Pyramide. 
 
 Wirkt toll: 
 
 Aufzählungszeichen / Spiegelstriche 
 Fett markieren 
 Unterstreichen 
 Simple Erklärungen 
 
 Ein absolutes No-Go sind wild rotierende Bilder und blinkende Zahlen. 
 
    Hintergrund Grafik bearbeiten  
  Habt ihr erst einmal eine Vorlage erstellt, könnt ihr sie immer wieder für eure Präsentationen verwenden. Das ist eine enorme Zeitersparnis und ihr baut auf euren erprobten Strukturen auf.  
  Für den Folienmaster kann man aus zahlreichen Vorlagen auswählen. Er lässt sich individuell anpassen und wird dadurch unverwechselbar.  
 
  Unser Tipp:  
  Haltet euch an schlichte Layouts und verzettelt euch nicht in Perfektionismus, der wertvolle Vorbereitungszeit stiehlt. ( Das Pareto-Prinzip erklärt, warum Perfektionismus in vielen Fällen nicht zum Erfolg führt. )  
 
    Schriftart  
 
  Unser Tipp für gute Schriftarten und Größen:  
 
 Arial, Calibri oder Tahoma 
 Die Headline mindestens 40pt, denn sie sticht hervor 
 Überschriften haben etwa 30 / 32pt 
 Texte / Stichpunkte haben etwa 26 / 28pt 
 Unterpunkte nicht kleiner als 20pt, sonst werden sie unleserlich 
 Serifen eher für große Überschriften 
 
 
    Richtig zitieren  
  Werden fremde Werke zitiert, muss auf die Quellen verwiesen werden. Vorab unbedingt die Erlaubnis des Urhebers einholen, andernfalls verstößt man gegen das Urheberrecht und macht sich durch den Diebstahl geistigen Eigentums strafbar. Das gilt nicht nur für Texte sondern auch für Fotos, Videos und andere Formate.  
  Alle Quellenverweise werden untereinander aufgelistet. Das darf gerne die Schlussfolie sein. Es empfiehlt sich ein etwas größerer Zeilenabstand von 1.5.  
  Bei Internetquellen werden Autor und Titel mit dem Datum der Veröffentlichung genannt, bei PDF-Dateien auch die betreffende Seite. Ganz wichtig ist es, die Webseite mit der gesamten URL zu kopieren. Noch genauer zitiert, wer mit Datum und Uhrzeit vermerkt, wann der Link abgerufen wurde.  
  Für die Quellennachweise gibt es unterschiedliche Varianten.  
 
 Quellenangabe nach Deutscher Zitierweise: 
 
 Es werden Fußnoten verwendet. 
 Farina, Ivon (2018): PalinaTech – Schutz vor Hackern,  https://www.palinatech.com/magazin/palina-tech-schutz-vor-hackern , 22.02.2019. 
 Farina, Ivon (2018): PalinaTech – Schutz vor Hackern,  https://www.palinatech.com/magazin/palina-tech-schutz-vor-hackern , abgerufen am 22.02.2019 um 12 Uhr. 
 Sämtliche Quellenangaben werden zusätzlich alphabetisch aufgelistet 
 
 Quellenangabe nach Harvard-Format: 
 
 Farina, Ivon (2018): PalinaTech – Schutz vor Hackern, [online]  https://www.palinatech.com/magazin/palina-tech-schutz-vor-hackern  
 
 Quellenangabe nach APA-Format: 
 
 Farina, I. (2018, 14 November). PalinaTech – Schutz vor Hackern. [Online]. Abgerufen von  https://www.palinatech.com/magazin/palina-tech-schutz-vor-hackern  
  
    Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 3  
 
 
 Präsentationstechnik: 
 
 Schlichte, gut lesbare Folien 
 Vereinfachte Kernaussagen 
 Hintergrundwissen / Faktencheck 
 Quellenangabe / Literaturverweise 
 Übertriebene Animationen vermeiden 
 
 Teilnehmer: 
 
 Kontakt zu den Teilnehmern aufbauen 
 Interaktionen einbauen 
 Gruppendynamik stärken 
 Neugier wach halten 
 Fragen kompetent beantworten 
 
 Zum Abschluss: 
 
 Geistreiche oder humorvolle Schlussbemerkung 
 
 
 
    Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag  
  Ein  schnörkelloses Template  lässt sich als Vorlage für weitere Präsentationen verwenden. Farben, die mit einer  Corporate Identity  assoziiert werden, bieten sich für das Design an.  
  Besser als das Experementieren ist es, einer Schrifart treu zu bleiben. Die Schriftgröße ist passend, wenn sie von allen Plätzen aus lesbar ist, ohne dominant zu wirken. Für Brillenträger und auf hinteren Plätzen wirken Schriften mit Seriphen oft verschwommen.  
  Präsenzvortrag, Kommunikation, Vertiefung, praktische Übungsaufgaben und Feedback entsprechen dem natürlichen Lernverhalten. Interaktionen halten die Teilnehmer wach und befeuern die Aufmerksamkeit.  
  Folien dienen der Unterstützung. Statt der rechten wird diesmal die linke Hemisphäre mit Content beliefert. Das erleichtert die Aufnahme.  
  Zuviel Text auf den Folien hat einen  nachteiligen Effekt . Slides besitzen eine nachhaltigere Wirkung, wenn sie nicht überladen sind.  
  Neben all den vorgenannten Faktoren überzeugt ein wohldurchdachtes Konzept.  
                ]]> </content> <updated>2019-06-30T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Wie halte ich eine perfekte Präsentation? (Teil 2)</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-2</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-2"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Ein guter Vortrag ist packend, spannend und informativ. Wir gehen jeden einzelnen Erfolgsschritt durch, von der geschickten Einleitung bis zum Ende. Die technischen Hilfsmittel folgen im nächsten Teil.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Ein guter Vortrag ist packend, spannend und informativ. Wir gehen jeden einzelnen Erfolgsschritt durch, von der geschickten Einleitung bis zum Ende. Die technischen Hilfsmittel folgen im nächsten Teil.  
 
  Inhaltsverzeichnis  
 
  Vortrag halten 
 
  Business Outfit  
  Gestik und Mimik   
  Mimikry – der unbewusste Spiegeleffekt  
 
 
  Schritt-für-Schritt zu einer mitreißenden Präsentation  
  Palina Tech-Infobox - Checkliste für den Vortrag 
 
  Einstieg  
  Zeitmanagement  
  KISS – In der Kürze liegt die Würze  
  Mehr als Kommunikation  
 
 
  Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 2  
  Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag  
 
 
    Vortrag halten  
  Die Highlights einer Präsentation sind die unterschiedlichen Kommunikationswege. Gesendet wird an unser Großhirn.  
  Unsere  rational  denkende linke Gehirnhälfte fährt auf  logische  Denkmuster ab. Die rechte Seite ist weniger analytisch. Sie saugt  Bilder  und  Stimmungen  auf. Werden die beiden Hemisphären im Doppelpack beliefert, können wir neue Erkenntnisse auf eine größere Speicherkarte packen.  
  Durch die Verschmelzung von Optik und Akustik prägen sich Botschaften leichter ein.  
    Business Outfit  
  Bei optischen Signalen denken viele spontan an Slides. Weniger bewusst sind wir uns darüber, dass unsere Gestiken und der Körpereinsatz ebenfalls visuell wahrgenommen werden.  
  Bereits durch den angemessenen Business Look können Vorerwartungen gesteigert werden oder abflauen. Um optisch zu fesseln, sollte das Erscheinungsbild passend zur Gelegenheit gewählt werden. Vor Kunden repräsentiert man sowohl sich als auch das Produkt und eine Marke. Diese Verpflichtung erfordert eine besondere Sorgfalt. Eleganz steht einer Frau. Schlips und Anzug einem Mann. Fühlt man sich darin unbequem, kann das Jackett vor der Präsentation abgelegt werden. Wer es salopper mag, greift zu Hemd oder Pulli von hochwertiger Qualität.  
  Ein stilvolles Auftreten beweist ihr definitiv mit den minimalistischen Filztaschen von Palina Tech. Ihr macht eine gute Figur, wenn ihr Laptop, Smartphone und USB-Stick in den klassischen Filzhüllen verwahrt.  
    Gestik und Mimik  
  Die Stilmittel eines Vortrags sind:  
 
 Körpersprache 
 Folien 
 Individualität 
 Lebendigkeit 
 
 &amp;nbsp; 
  Mit den Armen lassen sich Präsentationen gezielt untermalen. Das, was wir sagen, erhält durch eine feine, dynamische Geste erheblich mehr  Aussagekraft . Aber bitte kein Hochleistungssport, denn übertriebene Bewegungen lenken unnötig ab.  
  Dafür dürft ihr  lächeln  und Spaß an eurer Präsentation zeigen. Bei Angespanntheit hilft es, ein paar dynamische Schritte zu laufen oder freundlich zu nicken ( weitere Informationen zum Thema Aufregung findet ihr im ersten Teil unserer Serie ).  
  Wer sich mit dem Thema und seiner Rolle  identifiziert , wird mit leuchtenden Augen und voller Elan vortragen. Das sind wertvolle, nonverbale Signale, die beim Auditorium Eindruck hinterlassen. Die innere Haltung kräftigt zugleich die  Stimme , wodurch sie überzeugender wirkt.  
  Hohe Tonlagen klingen verspielt und naiv. Man nimmt sie weniger ernst. Tiefe Stimmen hören sich barsch an und erinnern an Kommandos. Am angenehmsten ist der  mittlere  Klanglaut.  
  Wenn ihr die verschiedenen Stimmlagen einüben wollt, legt eine Hand quer über den Bauch und eine über die Brust. Wer seine Stimmen beherrscht, kann sie rhetorisch einsetzen. Hohe Stimmen kommen aus der Höhe des Körpers, also aus Kopf und Hals, tiefe spürt man im Bauch, während in der mittleren Tonlage die  Brust  vibriert.  
    Mimikry – der unbewusste Spiegeleffekt  
  Menschen wiederholen, was sie sehen oder hören. Diese Erfahrung machen wir täglich. Jemand schaut in eine Richtung und im nächsten Moment sind es viele Köpfe, die sich umdrehen. Reflexartig.  
  Es gibt Redner, die unkonzentriert wirken. Andere sprechen monoton und beginnen jeden Satz mit „äh,…“ oder „hm,…“. Wieder andere haben schlecht geschlafen und lassen ihre Schulterpartie hängen.  
  Was spielt sich bei diesem Anblick unter den Teilnehmern ab? Die Auswirkungen gleichen dem Gähn-Effekt. Einer zeigt Ermüdungserscheinungen und andere ahmen es nach. Setzt die gefürchtete Kettenreaktion an, ist keiner mehr aus dem Wachkoma zu wecken. Das schlimmste Szenario bei einer Präsentation.  
  Der Grund für das unbewusste Imitationsverhalten liegt in unseren  Spiegelneuronen . Das sind Nervenzellen, die, allein durch die Beobachtung einer Handlung, automatisch überlegen, ob sie nicht das gleiche machen wollen. Kein Teilnehmer käme bei einer lustlosen Konstellation auf die Idee: Ja, hier lohnt es sich aufzupassen.  
  Über das Phänomen der  Spiegelung  sollte sich jeder Redner bewusst sein. Zum Glück funktioniert es aber auch umgekehrt. Durch einen mitreißenden Vortrag stecken wir andere mit unserer Begeisterung an. Denn nicht nur Gestiken, auch  Emotionen  sind übertragbar.  
    Schritt-für-Schritt zu einer mitreißenden Präsentation  
  Wie eingangs erwähnt, richten sich Vorträge an die rechte und linke Hemisphäre.  
  Betrachten wir den linken Teil, ist dieser gefüllt mit Sprache und Zahlen. Ziemlich anspruchsvolle Prozesse also.  
  Um die Aufmerksamkeit zu erhalten, stellt sich vorab die Frage: Welches  Ziel  soll erreicht werden? Ein guter Redner braucht ein  Ergebnis , auf das er hinsteuern will und den dazugehörigen  Fahrplan .  
  Informationsvermittlung gelingt besser in kleinen Schüben. Dann können Teilnehmer die Botschaften  strukturiert  erfassen.Die Gliederung eines Vortrags in Einleitung, Hauptteil und Schluss bietet eine wertvolle Orientierungshilfe.  
    Palina Tech-Infobox – Checkliste für den Vortrag:  
 
 
  Zielsetzung  führt zu...  
 
 Vorstellung 
 Kennenerlernen 
 
 
 Überblick 
 Aufklärung 
 
 
 Kenntnisse übermitteln 
 Skills aneignen und beherrschen 
 
 
 Informationen 
 Verständnis 
 
 
 Wissen 
 Know how 
 
 
 Ergebnisse, z.B. Finanzzahlen 
 Vergleichswerte und Entwicklung 
 
 
 Update 
 Qualitätsverbesserung 
 
 
 Lösungen 
 Überzeugung 
 
 
 Strategische Ausrichtung 
 Zustimmung und Unterstützung 
 
 
 Erfahrungsaustausch 
 Ideen, Kritik und Meinungen 
 
 
 Brainstorming 
 Visionen 
 
 
 Fragen 
 Antworten 
 
 
 Fehlerquellen 
 Konstruktive Vorschläge 
 
 
 
    Einstieg  
  Herausragende Redner überzeugen durch  Expertise und Verständlichkeit . Und sie wirken souverän durch ihre optimale  Vorbereitung .  
  In der Praxis wird gerne ein konzentrierter  Ablauf  gewählt:  
 
 Begrüßung und Bekanntgabe des Themas 
 Einführung in das Thema 
 Gliederung mit passenden Überleitungen 
 Zusammenfassung der wichtigen Kernaussagen 
 Danksagung fürs Zuhören und Beantwortung offener Fragen 
 
 &amp;nbsp; 
  Jedes Element kann spezifisch bis exzentrisch gestaltet werden. So irritiert zu Beginn ein Überraschungsmoment. Statt sich vorzustellen, kann direkt mit einer Antwort begonnen werden, ohne dass eine Frage gestellt worden wäre:  „Die Lösung ist …“ oder „Jetzt wissen wir endlich …“ .  
   Unser Tipp:   
  Plant Zeitfenster für einen offenen  Gedankenaustausch  ein. Das wertet die Präsentation zusätzlich auf, ohne dass ihr dafür viel zu tun braucht.  
    Zeitmanagement  
  Einige Sekunden der Ruhe können hin und wieder bewusst wie ein persönliches Stilmittel eingebaut werden. Zuhörer verwirrt es, wenn jemand von einer Message zur nächsten hinüberhechelt oder vom Thema abschweift. Spätestens ab dem Mittelteil hat der Teilnehmer den Faden verloren und kann die Botschaften geistig nicht mehr verarbeiten.  
  Sollte die Zeit so schnell vergehen, dass ihr nicht pünktlich zum Ende kommen könnt, heißt es, dass ihr zuviele Informationen loswerden wolltet. Damit das nicht passiert, überprüft gelegentlich euer Redepensum anhand der Uhr.  Informationsfluss und Zeitkontingent  sollten im harmonischen Einklang sein.   
    KISS – in der Kürze liegt die Würze  
   Keep It Short, Stupid!  Das bedeutet, Informationen soweit vereinfachen, dass Teilnehmer sie leicht verarbeiten können. In drei Tagen können wir geistig mehr Informationen speichern als in drei Stunden. In drei Stunden können wir wesentlich mehr aufnehmen als in 30 Minuten.  
  Vereint, was inhaltlich zusammenpasst und verzichtet auf Füllwörter. Bringt alles  klar und deutlich  auf den Punkt. Gegenüber den Teilnehmern wirkt es höflicher, fünf Minuten früher aufzuhören als fünf Minuten später.  
  Trotzdem sollte auf  spontane  Ausführungen oder Hintergrundinformationen aus dem Stegreif nicht verzichtet werden. Sie machen den originellen Part eines Vortrags aus.  
    Mehr als Kommunikation  
  Ein Student erzählte, wie er zur Verteidigung seiner Bachelorarbeit eine Präsentation abhalten sollte. Kurz vor Beginn der Präsentation diskutierte er mit seinem Tutor intensiv über das Thema. Der Austausch hatte nicht lange gedauert, aber für ihn war es eine hilfreiche Einstimmung. Der Student war bereits mitten im Thema.  
  Ob man lieber einen Small Talk führt oder einfach die Atmosphäre auf sich wirken lässt - es gibt kein Richtig oder Falsch. Oft entscheidet die Tagesform darüber, welche Option man wählt.  
  Aber, welche Vorträge bleiben am ehesten in Erinnerung? Wahrscheinlich kommen alle zu dem Schluss, dass es diejenigen sind, bei denen wir das Gefühl hatten, etwas gelernt zu haben. Oder die uns zum Nachdenken angeregt haben.  
  Das Interesse punktgenau zu treffen und einen  persönlichen Bezug  herzustellen bedeutet, den Teilnehmern einen  Mehrwert  zu bieten. Das können hilfreiche Tipps für den Alltag sein. Gute Messevorträge liefern beispielsweise nützliche Ratschläge und zeichnen sich von der Konkurrenz ab, wenn sie nicht nur reine Produktwerbung betreiben.  
    Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 2:  
 
 Reduktion statt Komplikation 
 Strukturierter Fahrplan 
 Kurze Sätze 
 Einfache Erklärungen 
 Tolle Vorbereitung 
 Sich selbst aus dem Fokus nehmen 
 Pünktlich zum Ende kommen 
 
    Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag  
  Vorsicht vor dem Spiegelreflex. Unsere Mimik und Gestik sendet ununterbrochen nonverbale Zeichen. Da wir uns nicht selbst sehen können, haben wir erschwerte Möglichkeiten, unseren Ausdruck zu überprüfen. Eine Videoaufnahme sensibilisiert und verbessert die Selbstkontrolle.  
  Je lockerer der Atem strömt, desto unverkrampfter bleibt der Körper. Eine aufrechte Körperhaltung festigt die Stimmlage. Eine positive Stimme klingt selbstbewusst und kann Spannung erzeugen statt zu lähmen.  
  Eine Performance wirkt umso glaubwürdiger, je mehr ein Redner durch persönliche Skills überzeugen kann. Dazu gehören Empathie, Fachkompetenz und die Kunst, auch weniger interessierte Menschen für ein Thema zu begeistern.  
                ]]> </content> <updated>2019-05-05T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Wie halte ich eine perfekte Präsentation? (Teil 1)</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-1</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/wie-halte-ich-eine-perfekte-praesentation-teil-1"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Streikt die Stimme und zittern die Knie? Das ist überhaupt nicht tragisch. Unsicherheit lässt sich wegtrainieren. Mit unserer Anleitung steht einem gelungenen Vortrag nichts im Wege.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Streikt die Stimme und zittern die Knie? Das ist überhaupt nicht tragisch. Unsicherheit lässt sich wegtrainieren. Mit unserer Anleitung steht einem gelungenen Vortrag nichts im Wege.  
 
  Inhaltsverzeichnis  
 
  Ohne Hektik durch die Präsentation 
 
  Taktische Pausen einlegen  
  Mit Lampenfieber richtig umgehen  
  Die Aufregung überspielen  
  Nehmt euch nicht zu ernst!  
  Bequemes Stehen  
  Die Stimmfarbe  
  Palina Tech-Infobox - So meistert ihr eure Unsicherheit  
 
 
  Informieren mit der richtigen Vortragsform 
 
  Palina Tech-Infobox - Motive einer Präsentation  
  Informationen geordnet wiedergeben  
 
 
  Die Zuhörer 
 
  Die ersten Minuten zählen!  
  Palina Tech-Infobox - Teilnehmer, nach Gruppen sortiert  
  Pflichtveranstaltungen und ihr Handycap  
 
 
  Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag 
 
  Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 1  
 
 
 
 
    Ohne Hektik durch die Präsentation  
  Seid euch über Eines im Klaren: Ihr seid der ausgewiesene  Experte , wenn es um euren Vortrag, eine anstehende Prüfung oder um ein Referat geht. Punkt. In diesem Zusammenhang ganz besonders wichtig: Glaubt an eure Fähigkeiten! Versagensängste und Selbstzweifel sind persönliche Unsicherheiten, die überhaupt nicht eure wahren Qualifikationen wiederspiegeln. Was andere können, könnt ihr auch! Möglicherweise sogar besser. In eurem Themengebiet seid ihr die Spezialisten.  
  Bleibt neugierig, falls ihr euch an ein unbekanntes Thema herantastet.  Bereitet euch gut vor , das vermindert die Aufregung automatisch. Sollten euch dennoch schwitzige Hände oder eine zittrige Stimme quälen, lasst euch nicht davon ablenken. Geht offen damit um. Es klingt sympathisch, wenn der Vortragsredner eingesteht, wie aufgeregt er ist. Ein Lehrer gab das vor jeder Schulstunde zu und lief händeknetend von einer Ecke zur anderen. Für seinen Unterricht bedeutete das keinen Abbruch. Im Gegenteil, er blieb mit Abstand der beliebteste Physiklehrer an der Schule. Seid daher voller Zuversicht, denn was kann euch schon passieren? Schlimmstenfalls fühlt ihr euch angespannt und unzufrieden mit eurer Leistung. In der Regel ist man sich selbst der größte Kritiker. Auf eure Zuhörer muss es nicht zwangsläufig ebenso schlimm gewirkt haben.  
    Taktische Pausen einlegen  
  Unterbrecht die Phasen der Aufregung und legt eine  Atemübung  ein. Das geht sehr einfach:  
 
 Holt zunächst tief Luft 
 Atmet langsam aus 
 Zählt dabei 
 Wiederholt nach Bedarf 
 
  Innere Blockaden lösen sich durch Entspannung. Ihr könnt die beschriebene Atempause bedenkenlos einige Male wiederholen. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, um zur inneren Ruhe zurückzufinden. Selbst, wenn es für euch wie eine Ewigkeit erscheinen mag: Für eure Zuhörer vergeht in der Zwischenzeit nicht mehr als ein kurzer Augenblick. Wahrscheinlich sind sie euch sogar dankbar und können das bisher Gehörte sacken lassen. Fahrt mit eurer Präsentation erst fort, wenn euer Puls im normalen Takt schlägt. Macht an der Stelle weiter, an der ihr euren Vortrag abgebrochen hattet. Solltet ihr in der Aufregung den Faden verloren haben, fasst noch einmal zusammen, was ihr zuvor gesagt habt.  
    Mit Lampenfieber richtig umgehen  
  Bleibt also gelassen, wenn die Nervosität anklopft. Wie aus dem Nichts taucht sie auf. Lampenfieber ist etwas ganz Natürliches. Selbst gefeierte Schauspieler leiden darunter, wenn sie auf einer Theaterbühne stehen. Es ist eben eine besondere Herausforderung, frei zu sprechen, sobald mehrere Augenpaare auf einen gerichtet sind. Ihr seid keine Ausnahme sondern verhält euch wie typische Herdentiere. Auf die meisten Menschen wirkt es mulmig, quasi unter Beobachtung aller, so unmittelbar im Mittelpunkt zu stehen. Viel wohler fühlen wir uns im Team. Nun muss man liefern, will auch liefern und dann überkommt einen die Starre. Nehmt es positiv: Mit diesem Signal fällt endlich der Startschuss.  
  Bloß keine Panik. Wagt den Anfang und sprecht euch frei. Glaubt nicht, alles vergessen zu haben. Euer Wissen ist abrufbereit gespeichert und wird euch nicht im Stich lassen. Dehnt eure Muskeln, damit der Kreislauf in Schwung kommt. Lasst nur positive Gedanken zu. Erinnert euch an ein tolles Erlebnis oder einen Erfolgsmoment. Wenn wir schöne Bilder in uns wach rufen, überträgt es sich auf unsere Stimmung. Wir sind weniger nervös.  
  Sollten euch Fehler unterlaufen, lasst sie unkommentiert geschehen und geht einfach zum nächsten Punkt über. Niemand kennt euren Vortragstext. Es wird keinem auffallen, wenn ihr etwas ausgelassen habt.  
  Sogar Glücksbringer können eine psychologische Wirkung haben. Sie nehmen die Angst vor der Angst (Phobophobie) und stärken das Selbstvertrauen. In euer Filzhülle von Palina Tech findet sich immer Platz. Vielleicht wird sogar eines unserer edlen Filzcover zu eurem Talisman. Probiert aus, was euch helfen könnte und saugt diese Erfahrung in euch ein. Jede verliert ihren Schrecken, nachdem wir sie erfolgreich gemeistert haben. Wenn alles vorbei ist, können wir wieder lachen und beim nächsten Mal sind wir cooler.  
    Die Aufregung überspielen  
  Am besten ist es, wenn ihr euch von euren Zweifeln gar nicht erst einschüchtern lässt. Bleibt  entspannt  und souverän, selbst wenn ihr vor Lampenfieber schlottert. Niemand sieht euch eure innere Unruhe an! Lasst euch nichts anmerken. Was in euch vorgeht, das wisst nur ihr.  
  Macht die Atemübung, die wir beschrieben haben. Atmet die Aufregung tief ein und lasst sie gleichmäßig, aber bestimmt durch die Nase entweichen. Lächelt dabei, denn auch ein  Lächeln  schenkt uns Kraft und Vertrauen. Wenn ihr dabei eure Zuhörer anseht und jemand erwidert euer Lachen, habt ihr auf charmante Weise einen persönlichen Bezug hergestellt. Ihr könnt ebensogut ein paar Worte mit jemandem wechseln oder eine Anekdote erzählen. Alles, was ablenkt, tut euch in diesem Moment gut.  
  Aus psychologischer Sicht sind Ängste nichts anderes als Kopfkino. Die innere Anspannung ist eine Fluchtreaktion. Wir stecken natürlich in keiner lebensbedrohlichen Falle. Trotzdem wollen wir schnell weg von dieser unbekannten Situation. Aber, gerade wegen diesem Fluchtverhalten zählt das ausgestoßene Adrenalin zu einer unserer besten Geheimwaffen. Unsere Konzentrationsfähigkeit erreicht das höchste Level. Obwohl wir innerlich angespannt sind, machen wir weniger Fehler. Zweifelt daher keine Sekunde an euch. Ihr werdet alles prima meistern!  
    Nehmt euch nicht zu ernst!  
  Rückt in den Vordergrund, für wen ihr die Präsentation ausgearbeitet habt. Was wollen wohl eure Zuhörer erfahren? Erfolgreiche Referenten glauben an ihre Mission und nehmen sich nicht so wichtig. Sie verlassen die Ich-Perspektive. Dadurch, dass der Fokus zum Zuhörer wandert, steht man selbst nicht mehr im Mittelpunkt. Das neutralisiert die innere Unruhe.  
    Bequemes Stehen  
  Insbesondere wenn ihr eine längere Präsentation abhält, solltet ihr auf einen  sicheren Stand  achten. Doch, wohin mit den Füßen, damit sie nicht schlapp machen und die Knie nicht wie Kaugummi wackeln?  
  Es ist von Vorteil, sich etwas breitbeinig hinzustellen. Auf diese Weise vergrößert ihr eure Standfläche. Ihr gewinnt einen sicheren Halt und die Schulter kann lässig herabhängen. Das wirkt salopp und überlegen.  
  Wechselt auch gelegentlich die Position. Wendet euch mal der einen, mal der anderen Seite der Teilnehmer zu. Lauft ein paar Schritte. Niemand zwingt euch, wie angewurzelt an einer Stelle stehen zu bleiben.  
  Durch das Laufen kommt Bewegung in euren Körper.  Bewegung löst Verspannungen . Übertreibt aber nicht sonst hat es einen nachteiligen Effekt. Eure Zuhörer wollen keiner Schlenkerpuppe zusehen. Wenn vor ihnen jemand hin und her flattert und permanent in den Knien wippt, lenkt es ab. Ihr wollt gelassen wirken.  
  Die Arme wirken besonders vorteilhaft, wenn wir sie zwischen Gürtelhöhe und Taille bewegen. Das gilt aber nur bei Aufregung. Der Laserpointer wird natürlich ganz normal gehalten und wenn die Arme bewusst höher gehoben werden, strahlt diese Gestik Optimismus und Begeisterung aus. Und das wollt ihr ja.  
    Die Stimmfarbe  
  Haben wir erst einmal eine bequeme Haltung gefunden, merken wir schnell, wie sich das auf unsere Stimme auswirkt. Sie klingt dann melodischer. Spielt bei eurem Vortrag mit eurer Klangfarbe. Nichts wirkt hypnotischer als eine monotone Stimme.  
  Sprecht klar und deutlich und achtet auf die richtige Betonung. Falls der Raum zu groß ist und/oder euer Stimmvolumen zu leise, organisiert im Vorfeld ein Mikrofon. Ihr solltet in einer angemessenen Lautstärke von jedem Zuhörer akustisch verstanden werden können.  
    Palina Tech-Infobox - So meistert ihr eure Unsicherheit:  
 
 Bewegung 
 Entspannte, aufrechte Körperhaltung 
 Atemtechnik 
 Pausen einschieben 
 Augenkontakt 
 Lächeln 
 Fokus auf den Zuhörer 
 Negatives ausblenden 
 
 &amp;nbsp; 
  Lebt vor, was ihr von euren Zuhörern erwartet! Bleibt motiviert, um andere zu motivieren. Seid mitreißend und voller Elan, um Begeisterung auszulösen.  
    Informieren mit der richtigen Vortragsform  
  Eine Präsentation dient einem Ziel, einem Zweck und einem Ergebnis.  
  Agenturen nutzen Präsentationen für das Marketing, während sie auf Seminaren der Fortbildung dienen. Auf Konferenzen werden Fakten ausgetauscht.  
  Andere nutzen diese Option, um für neue Ideen zu werben. In diesem Fall will man überzeugen und Unterstützer gewinnen. Oder man stellt Thesen zur Diskussion. Daraus können sich verbesserte Strategien entwickeln. Ihr habt ein hilfreiches Instrument zur Hand, wenn es darum geht, Vergleiche abzuwägen und Prioritäten zu erkennen.  
  Nutzt die Flexibilität eines Vortrags. Macht Gebrauch von den Möglichkeiten, die sich bieten und bereitet euch entsprechend vor.  
    Palina Tech-Infobox - Motive einer Präsentation  
 
 Etwas bekannt machen 
 Interesse wecken 
 Ideen übertragen 
 Standpunkte aufzeigen 
 Unterstützung sichern 
 Wissen mehren 
 Für Themen sensibilsieren 
 Überblick vermitteln 
 Debatten anregen 
 Feedback einholen 
 Überzeugen, begeistern, werben 
 
 &amp;nbsp; 
  Ihr seid ziemlich flexibel, aber es gibt einen Faktor, auf den ihr Rücksicht nehmen müsst.  
    Informationen geordnet wiedergeben  
  Ein Präsentationsvortrag gibt Inhalt von A nach B weiter. Da die Weitergabe von Informationen das Hauptmotiv ist, kann es passieren, dass eine Reizüberflutung einsetzt. Das gesamte Wissen, das ihr über ein Thema habt, werdet ihr nicht in einer Präsentation sinnvoll unterbringen können. Das würde die Aufnahmekapazitäten eurer Zuhörer sprengen. Hinterlasst eure Botschaft in kleinen Päckchen verpackt. Große Pakete sind schwer verdaulich.  
  Führt ohne Hektik durch eure Präsentation. Wenn ihr unter Zeitdruck geraten solltet, dann überspringt einige Folien. Vermeidet Stress. Es tut euch nicht gut, immer atemloser zu fiepsen und es tut euren Zuhörern nicht gut, einem qualmenden Vulkan bei der Überhitzung zuzusehen. Euer Thema profitiert am meisten, wenn ihr die Informationen geordnet schlank hält, weil es nicht in einem fetten Chaos untergeht.  
    Die Zuhörer  
  Kennt ihr eure Zuhörer? Setzt euch im Vorfeld mit eurem Auditorium auseinander. Es ist wichtig zu wissen, vor wem die Präsentation abgehalten wird. Je nachdem, wer die Teilnehmer sind, wird euer Vortrag eher formell oder informell sein. Die Zuhörer prägen nicht nur die Art eures Vortrags sondern den gesamten Ablauf und sogar das Ergebnis.  
  Zunächst einmal gibt es Teilnehmer, die einem bekannt sind und andere, denen man nie zuvor begegnet ist. Vor einem bekannten Publikum zu sprechen fällt natürlich leichter. Man weiß, woran gerade gearbeitet wird und welches Fachwissen der andere hat. Tagungen oder Konferenzen sind eine Art Klassentreffen. Die Teilnehmer kommen aus der eigenen Abteilung oder aus anderen Fachabteilungen zum Informationsaustausch. Diese Art der Kommunikation ist auch zwischen den Tochtergesellschaften und der Zentrale gang und gäbe. Man kennt sich, sieht sich, bespricht sich. Bei Kollegen hält man sich nicht mit langen Vorreden auf und bringt jeden auf den aktuellen Stand.  
  Je enger man sich vertraut ist, desto fachspezifischer wird ein Vortrag. Rückt der Teilnehmerkreis so eng zusammen, dass nur Kollegen aus dem eigenen Projekt in einem Raum sitzen, dann fliegen Fachausdrücke, die kein Außenstehender versteht. Trotzdem beschwert sich niemand und ist hellwach, denn alle wissen, worum es geht und jeder will auf dem Laufenden bleiben. Im Anschluss an die Präsentation folgen intensive Diskussionsrunden. Neben dem reinen Informationsaustausch wird ein gemeinsames Ziel verfolgt und jeder trägt zur Optimierung des Zieles bei.  
  Nun verlassen wir den Kollegenkreis. Häufig ist der Teilnehmerkreis ganz anders zusammengesetzt. Vor uns sitzen Zuhörer, die uns überhaupt nicht kennen. Ebensowenig wissen wir, womit diese sich in ihrem Berufsalltag herumschlagen. Würden wir sie in einem Gespräch kennenlernen wollen, müssten diese uns zunächst erläutern, was ihre Aufgaben sind, welche Meilensteine sie verfolgen, welche Strategie sie dafür nutzen. Und sie müssten uns erklären, weshalb sie gerade diese Strategien für erfolgsversprechend halten. Die ganze Zeit über hätten wir aufmerksam zugehört. Zwischendrin die eine oder andere Frage gestellt und am Ende des Gespräches wüssten wir genau, was der andere tut.  
  Jetzt drehen wir den Spieß um. Für unsere Teilnehmer sind wir der Unbekannte. Fremde Zuhörer sitzen mit uns in einem Raum und wollen wissen, ob sich dieses Event für sie  lohnt . Für einen Small Talk sind sie nicht gekommen.  
    Die ersten Minuten zählen!  
  Uns bleibt nicht lange Zeit, um einen Spannungsbogen zu erzeugen. In der Regel ist zu Beginn die  Aufmerksamkeit  am höchsten. Das Gehirn ist noch frisch und hört sich zunächst gnädig an, was der Referent so in petto hat. Nutzt euer Intro. Stellt euch und den Inhalt eurer Präsentation vor. Erläutert kurz und prägnant, worum es geht. Gebt einen Überblick, der das Interesse wach hält. Wenn ihr bei der Intro kein Interesse wecken könnt, habt ihr einen schwierigeren Start.  
  Eure Zuhörer wollen  etwas Neues erfahren . Etwas, was sie vorher noch nicht gehört haben. Oder etwas, was sie in diesem Kontext bisher nicht erkannt haben.  Überrascht  sie. Ihr könnt eure Präsentation so gestalten, dass sie zu einem Highlight wird.  
  Füttert die Teilnehmer mit Informationen, aber überfüttert sie nicht. Das Gehirn kann nicht zu viele Infos auf einmal verarbeiten. Sonst macht es dicht und verfällt in einen Schlafmodus. Eure Zuhörer werden euch aber ihre Aufmerksamkeit schenken, wenn sie merken, dass sie in einer Präsentation sitzen, die ihnen einen Profit bringt. Dies geschieht in Form von Wissen, Ideen, Visionen, Hintergrundinformationen.  
    Palina Tech-Infobox -Teilnehmer, nach Gruppen sortiert:  
 
 Tagung, Konferenz
 
 Kollegen aus der eigenen Abteilung 
 Kollegen aus fremden Abteilungen 
 Externe Gäste 
 
 
 Kampagnen oder Vorstellungen
 
 Bestandskunden 
 Neuakquise 
 Gäste 
 
 
 Fortbildung, Workshop
 
 Interne Teilnehmer / Schüler 
 Externe Teilnehmer / Schüler 
 
 
 
    Pflichtveranstaltungen und ihr Handycap  
  Es gibt Veranstaltungen, die freiwillig sind und andere, die obligatorisch stattfinden. Teilnehmer an freiwilligen Veranstaltungen sind eure ehrlichsten Zuhörer. Sie kommen, weil sie das Thema interessiert und haben sich extra Zeit dafür genommen.  
  Etwas deftiger wird es, wenn es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt. Viele Anwesende fühlen sich dann zur Teilnahme gezwungen und hätten während dieser Zeit lieber etwas anderes gemacht. Häufig klappen sie, unmittelbar, nachdem sie Platz genommen haben, ihren Laptop auf und würdigen euch keines Blickes. Sie gehen ihre E-Mails durch oder arbeiten an ihrem Projekt. Nehmt es bitte nicht persönlich, wenn jemand nicht aktiv teilnimmt. Möglicherweise steckt der Betroffene bis zum Hals in einem Problem, weil wichtige Kunden abspringen oder gerät durch die Teilnahme am Seminar in Zeitdruck. Es ist durchaus möglich, dass diese Person mit einem Ohr zuhört und wichtige Informationen aus eurem Beitrag heraussaugt.  
  Auch, wenn ein desinteressierter Teilnehmer euch stört, verlasst nicht den Pfad der Routine. Es sitzen Personen im Raum, die von euch etwas erfahren möchten. Häufig ist es sogar so, dass der vermeintlich geistig abwesende Teilnehmer am Ende des Vortrags ein positives Feedback abgibt und euch für das interessante Seminar dankt.  
  Bleibt ebenso gelassen, falls kritische Bemerkungen fallen sollten. Eure Zuhörer kennen euch nicht. Hatten möglicherweise keine Lust zu kommen und lassen ihren Frust an euch aus. Nehmt ihnen den Wind aus den Segeln und antwortet immer positiv.  
    Zusammenfassung – So gelingt der perfekte Vortrag  
  In diesem Teil unserer Serie haben wir verstanden, weshalb  Unsicherheit  ein normaler Vorgang ist und wie sie überwunden werden kann.  
  Besonders wichtig ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ihr seid der Experte.  
  Wenn ihr das beherzigt, bleibt ihr souverän.  
  Natürlich sollen bei einem Vortrag Informationen fließen. Ein Zuviel an Informationen hat aber den Effekt, dass der Zuhörer nicht mehr mitkommt. Bildet kurze Sätze. Überlegt, welche  Kernaussagen  wichtig sind und haltet euch an die vorgegebene Zeit.  
  Gelegentliche Unterbrechungen sind gar nicht so schlecht. Sie verlangsamen den Redefluss, so dass das Gehörte besser aufgenommen werden kann.  
  Denkt bei eurer Präsentation immer an die  Zuhörer . Sie haben eine hohe Erwartungshaltung und sind offen für neues Wissen. Vermeidet Fachausdrücke und vereinfacht schwierige Thesen.  
  Sollten bei einem Vortrag negative Kommentare fallen, bleibt gelassen. Antwortet  professionell  und lasst euch nicht aus dem Konzept bringen. Höflichkeit ist die Basis des Respekts.  
    Palina Tech-Infobox – Tipps für die Präsentation, Teil 1  
 
 Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten 
 Talisman, Bewegung, positive thinking 
 Redepausen einlegen 
 Lächeln und entspannt vortragen 
 Interaktion durch Augenkontakt 
 Klare Formulierungen, nicht zuviel 
 Jedes Auditorium ist anders 
 Gelassen und souverän bleiben 
 Kritik nicht erwidern 
 
 &amp;nbsp; 
                ]]> </content> <updated>2019-01-27T15:00:00+01:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Zeitmanagement Teil 3</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-3</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-3"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Obwohl er wichtiger ist als ein Kalender, wird er kaum beachtet. Dabei gliedert unser Biorhythmus den Tag in produktive und unproduktive Phasen. Die Abstimmung einer Stillen Stunde auf die Zeiger der inneren Uhr ist eine Garantie für Erfolg. 
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Obwohl er wichtiger ist als ein Kalender, wird er kaum beachtet. Dabei gliedert unser Biorhythmus den Tag in produktive und unproduktive Phasen.  
  Die Abstimmung einer Stillen Stunde auf die Zeiger der inneren Uhr ist eine Garantie für Erfolg.  
  Im Rhythmus der Leistungskurve  
  Wann wir zu Höchstleistungen hochfahren, ist angeboren. Hormone, Stoffwechsel, Herzschlag und Körpertemperatur regeln unseren biologischen Rhythmus [1]. Das sind lauter natürliche Vorgänge, auf die wir keinen Einfluss nehmen können.  
  Bei Dunkelheit produziert die Zirbeldrüse in unserem Gehirn das Schlafhormon Melatonin. Dieser Kreislauf wird als zirkadianer Rhythmus bezeichnet. Das rührt von den Worten „circa“ her und „dies“, was auf Lateinisch Tag bedeutet. Besonders bewusst wird uns unsere genetische Veranlagung nach einem langen Flug, wenn der Jetlag unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht wirft. Der Körper will ausspannen und darf nicht. Es gibt Tricks, damit die Umorientierung leichter fällt.  
  Zum Wachwerden hilft alles, was dem Körper suggeriert, dass die Nacht vorbei ist: Viel Sauerstoff, Tageslicht, Bewegung oder eine Runde Powernapping.  
  Das Leistungsgefälle verändert sich im Laufe eines Tages. Um seine Hochphasen herauszufinden, kann man sich einige Tage lang selbst beobachten und seine Rückschlüsse daraus ziehen.  
  Folgende Fragen kann man sich stellen: Wann ist man besonders kreativ? Wann ist man pragmatisch und lösungsorientiert? Wann ist man anpackend, forsch und wann schiebt man alles vor sich her?  
  Die Stille Stunde  
  Wer seine persönliche Leistungskurve kennt, weiß, wann er besonders motiviert ist. Es wäre eine Verschwendung, dieses Potential nicht abzurufen.  
  Die Stille Stunde ist ein Tool aus dem Zeitmanagement. Eine goldene Stunde wird für die schwierigsten Aufgaben reserviert. Da eine hohe Konzentration erforderlich ist, sollte man in dieser Zeit ungestört bleiben. Das heißt, eine Stunde lang keine Telefonate annehmen und auch keine E-Mails checken. Jede Art der Ablenkung ist tabu. Wenn die Kollegen über diese Arbeitsteilung informiert sind, werden sie darauf Rücksicht nehmen.  
  Unterbrechungen verhageln den Erfolg. Deswegen sollte die Stille Stunde wie ein fester Termin behandelt werden. Das Ergebnis sind Topp-Resultate. Liegt die Konzentration am Vormittag, beginnt jeder Tag mit einem Erfolg.  
  Chronobiologie – das Ticken der biologischen Uhr   
  Frühe Lerchen starten dynamisch in den Tag. Nachteulen kommen gegen Feierabend aus sich heraus. Außerdem gibt es Tagmenschen. Statistisch gehören die meisten Menschen zu den Letzteren.  
  Allgemein gilt für den chronobiologischen Rhythmus, dass der Morgen mit einem Leistungshoch startet. Mittags hat man einen Durchhänger. Dann folgt das nächste Hoch.  
  Wenn am Mittag eine Regenerationsphase eingeschoben wird, können leichte Tätigkeiten erledigt werden. Zum Beispiel Telefonate führen. Das entspannt.  
   
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  Quellen:  
  [1]  https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nobelpreis-in-medizin-fuer-erforschung-der-biologischen-uhr-11750/   
                ]]> </content> <updated>2018-10-21T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Zeitmanagement Teil 2</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-2</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-2"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Wenn etwas drängt, sollte es sofort erledigt werden. Wer richtig priorisiert, behält die Übersicht und vermeidet Zeitdruck. 
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Wenn etwas drängt, sollte es sofort erledigt werden. Wer richtig priorisiert, behält die Übersicht.  
  Zeitdruck vermeiden  
  Die Priorisierung von Aufgaben hat einen psychologischen Effekt: Sie stärkt die Leistungsbereitschaft und den Erfolgswillen. Das ist wie bei einem Endspurt, wenn sich Durchschnitt und Spitzenleistung zeigen.  
  Hilfsmittel trennen wichtige und unwichtige Aufgaben. Ihr könnt Tabellen führen, kreative Haftzettel kleben oder Aufgaben mit Pfeilen zuordnen. Die Visualisierung hat den Vorteil, dass Zusammenhänge klarer erkannt werden. Vorgänge werden schneller erledigt.  
  Farben helfen beim Sortieren. Wenn ihr unterschiedliche Farben wählt, habt ihr von Beginn an eine klare Übersicht; zum Beispiel Blau, wenn es um Finanzen geht, Schwarz für Termine und Rot für Projekte. Ein notiertes Datum bis zur Erledigung gibt einen zusätzlichen Push.  
  Das Eisenhower-Prinzip  
  Dwight D. Eisenhower war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten. Ein Zitat von ihm lautet: „Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefaßt werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.“ Das Interessante an dieser Methode ist, dass persönliche Ambitionen bewusst wahrgenommen werden. Schließlich gehört die Karriere zum Erfolg der Lebensleistung.  
  Die Eisenhower-Matrix ordnet vier Bereiche nach den beiden Wertungen „Dringend“ und „Wichtig“.  
 
 In ein Feld der Matrix gehören Topp-Prioritäten. Dazu zählt jede Art der Krisenbewältigung, Deadlines, zentrale Projekte und aktuelle Termine. 
 Vorhaben, die weniger zeitkritisch, aber wichtig sind, kommen ins nächste Feld. Das betrifft die eigene Karriere, Zukunftspläne, strategische Überlegungen und Visionen. Oft entscheidet der Durchsetzungswille, ob langfristige Ziele umgesetzt werden oder für immer Utopien bleiben. 
 Aufgaben, die dringend sind, aber weniger wichtig, solltet ihr effektiv lösen. Delegiert weiter. So gewinnt ihr Zeit für zentrale Aufgaben, die nur ihr erledigen könnt. Gewöhnliche Korrespondenz beantworten kompetente Mitarbeiter. Die Reisebuchung übernimmt ein Reisebüro. 
 Das letzte Feld erfasst alle Zeitfresser. Anliegen, die weder wichtig noch dringend sind, sollten schnell im Papierkorb landen. 
 
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  Do’s und Don‘ts  
  Die Eisenhower-Methode beleuchtet viele Bereiche. Wer hauptsächlich Wert auf Priorisierungen legt, geht nach einer systematischen To-Do-Liste vor.  
 
 Den Überblick behalten 
 Nichts vergessen 
 Die richtigen Prioritäten setzen 
 Prioritäten sofort erledigen bzw. eine Frist bis zur Erledigung setzen 
 Aufgaben bündeln 
 Ablenkungen vermeiden 
 Mögliche Nachbearbeitungszeiten einkalkulieren, damit man in der Zeit bleibt 
 Trotz des Arbeitspensums den Kontakt pflegen 
 
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                ]]> </content> <updated>2018-09-23T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Zeitmanagement Teil 1</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-1</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/zeitmanagement-teil-1"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Palina Tech geht Erfolgsstrategien auf den Grund. Das Parkinsonsche Gesetz und die 80/20-Regel kommen in diesem Teil ebenso zu Wort wie eine Tomate, die der „Pomodoro-Technik®“ von Francesco Cirillo ihren Namen verlieh.
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Palina Tech geht Erfolgsstrategien auf den Grund. Das Parkinsonsche Gesetz und die 80/20-Regel kommen in diesem Teil ebenso zu Wort wie eine Tomate, die der „Pomodoro-Technik®“ von Francesco Cirillo ihren Namen verlieh.  
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  Weshalb Arbeit nicht immer auch Erfolg bedeutet - Erfolgsstrategien unter der Lupe  
  Wie kommt es, dass einige Menschen mehr und andere weniger leisten, obwohl die gleiche Zeit zur Verfügung steht? Das Thema Zeitmanagement ist so komplex, dass wir euch die unterschiedlichen Herangehensweisen in mehreren Blogbeiträgen vorstellen wollen. Ihr werdet euch wundern oder es instinktiv schon immer geahnt haben: Perfektion ist für ein gutes Ergebnis oft hinderlich.  
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  Das Parkinsonsche Gesetz – Wenn die Arbeit (scheinbar) kein Ende nimmt  
  Stellt euch ein freies Wochenende und eine leere Wand vor. Ihr habt ein Wochende Zeit, um ein Bild an die Wand zu hängen. Klar, damit das Bild hängt, muss zunächst ein Nagel eingeschlagen werden. Einige holen kurzerhand den Hammer, klopfen besagten Nagel ein, packen ihre Sporttasche und joggen ins Fitness-Studio. Eine andere Gruppe sucht verzweifelt die verlegte Bohrmaschine und trinkt etliche Tassen Kaffee, bevor sie sich der Wand nähert. Bis Sonntagabend hängt auch bei ihnen das Bild. Hätten sie weniger Zeit gehabt für die Bewältigung ihrer Aufgabe, wären sie gezwungen gewesen, effektiver vorzugehen.  
  Nach dem Parkinsonschen Gesetz dehnt sich Arbeit exakt in dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Das bedeutet, ein einfach gestrickter Arbeitsprozess, zum Beispiel der Gang zur Post oder das Anlegen einer Tabelle, kann sich in stattliche Längen ziehen. Dieses Phänomen beschreibt die unterschiedlichen Einstellungen, die Menschen zur Arbeit haben. Während viele die Tabelle oder den Postdienst in einer viertel Stunde erledigen, gibt es Kollegen, die für die gleiche „Herausforderung“ einen ganzen Arbeitstag benötigen.  
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  Der Soziologe C. Northcote Parkinson beschrieb damit Probleme aus kommunalen Verwaltungen. 1955 formulierte er mit feinem britischen Humor, was er auf Ämtern beobachten konnte: „Work expands so as to fill the time available for its completion“.  
  Menschen, die nach diesem Prinzip arbeiten, nehmen sich besonders wichtig. Sie verspüren keinen Drang, mehr als das Notwendige zu tun, möchten aber nicht den Anschein erwecken, als ob sie nichts täten. Schließlich könnten sie sonst wegrationalisiert werden.  
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  Das Paretoprinzip – aus Wenig mach Viel  
  Das Paretoprinzip ist ebenso bekannt als die 80-zu-20-Regel. Als der Ingenieur, Volkswirt und Soziologe Vilfredo Pareto vor einhundert Jahren die Einkommensverteilung in Italien unter die Lupe nahm, fand er heraus, dass 20 Prozent aus der Elite 80 Prozent des Grundbesitzes besaßen.  
  Überraschenderweise gab es eine Reihe ähnlicher Asymmetrien. 20 Prozent der verkauften Ware eines Unternehmens, die sogenannten A-Güter, bringen dem Unternehmen 80 Prozent des Umsatzes ein. Analog verhält es sich mit den Kunden. Hieraus entstand die ABC-Analyse.  
  Im Zeitmanagement beschreibt die 80/20-Regel das Relationsverhältnis zwischen investierter Zeit und Output. Das heißt, für ein Leistungsergebnis von 100 Prozent investieren wir unterschiedlich lange Zeitressourcen. Während wir 80 Prozent einer Aufgabe in nur 20 Prozent unserer Zeit umsetzen, müssen wir umgekehrt 80 Prozent Zeit investieren, um die verbliebenen 20 Prozent zu erreichen. Es gilt abzuklären, wie erforderlich das jeweils ist, denn Perfektion ist nicht immer zielführend. Häufig verpufft unnötige Energie für unwesentliche Dinge, während der signifikante Teil einer Aufgabe mit einem geringeren Aufwand erreicht wird.  
  Eine Präsentation dient beispielsweise dem Zweck, klare Erkenntnisse zu liefern. Dabei ist es überflüssig, viele Features einzubauen. Im Gegenteil: Zu viele Animationen können vom Inhalt ablenken oder ermüdend wirken. Statt wertvolle Zeit in vermeintliche Perfektion zu investieren, können neue Projekte angegangen werden.  
  Vorsicht ist dennoch angebracht, denn eine pauschale Aussage lässt sich nicht treffen. Es gilt von Fall zu Fall individuell abzuwägen, ob der zu erzielende Nutzen den erforderlichen Aufwand rechtfertigt. So wäre es unpassend Kunden zu vernachlässigen, die als B- oder C-Kunden eingestuft sind, zumal nicht voraussehbar ist, ob diese nicht möglicherweise eines Tages zu A-Kunden aufsteigen.  
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  Die „Pomodoro-Technik®“ – eine eingetragene Marke von Francesco Cirillo [1]  
  Francesco Cirillo packte sich in den 1980er Jahren eine Eieruhr in Form einer Tomate und stellte eine Zeitspanne von 25 Minuten ein. 25 Minuten und keine Sekunde länger. Dann rasselt die Eieruhr und stoppt hörbar die Zeit.  
  Der 25 Minutentakt entspricht bei dieser Methode der Einheit eines Pomodoro®. Während die Zeituhr läuft, soll man sich auf seine Aufgabe konzentrieren und fremde Störungen wie etwa Telefonate meiden. Nach Ablauf eines Pomodoro® wird eine kurze Pause von 3-5 Minuten eingelegt, bevor dann die nächste Phase der Konzentration beginnt. Anstrengende Denkprozesse oder Lernphasen profitieren davon, wenn wir unserem Gehirn Auszeiten gönnen. Alle vier Pomodoros® lang erfolgt eine lange Pause von 15-30 Minuten Dauer.  
  Da vorab der benötigte Zeitumfang eingeschätzt wird, sollte man innerhalb des selbstgesteckten Rahmens bleiben.  
  Diese Technik des Selbstmanagements wirkt leistungssteigernd und zeitsparend und hilft dabei, die Informationen im Gehirn sacken zu lassen. Dadurch eignet sich diese Methodik sowohl für Projekte in Führungspositionen als auch während Lernphasen. Damit das volle Potential erreicht wird, sind regelmäßige Pausen zwischen den Arbeitsintervallen unverzichtbar. Ihr könnt während den Pausen andere Tätigkeiten verrichten, auftanken, Fenster lüften oder die verpassten Sprachnachrichten abhören, also nichts, was mit eurer ursprünglichen Aufgabe zu tun hat. Nach jeder kurzen oder langen Pause stürzt ihr euch wieder in die Arbeit.  
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  Wie sieht ein gutes Zeitmanagement aus?  
  Für Schule, Fortbildung oder Beruf hat sich die „Pomodoro-Technik®“ von Francesco Cirillo verdient gemacht. Kurze, intensiv genutzte Zeitfenster ermöglichen es, Informationen lange zu speichern und sie später immer wieder abrufen zu können. Der Fokus auf den elementaren Kern der Aufgabe belohnt mit einem satten Zeitgewinn.  
  Wollt ihr Erfolg haben, dann verinnerlicht auch das statistische Phänomen des Pareto-Effektes. Am besten ist es Ergebnisse vorzuweisen, mit denen ihr zufrieden seid, statt eure Energie in unwichtigen Details zu verlieren. Leistung wird nach unterschiedlichen Kriterien beurteilt. Qualität und Masse sind bedeutende Messgrößen. Perfektion, oder was jeder dafür halten mag, gehört nicht zwingend dazu. Wenn es uns gelingt, unsere Ressourcen zu bündeln, erreichen wir in der Regel bessere Ergebnisse.  
  Wenn wir 80, 70 oder 90 Prozent einer Aufgabe erfüllen und noch Zeit zur Verfügung haben, um eine zweite Aufgabe anzugehen, dann steigt unsere Leistungsbilanz und wir kommen auf ein Leistungsergebnis, das theoretisch sogar 100 Prozent übersteigt - ohne uns verausgabt zu haben. Vergesst jedoch nicht, 20 Prozent eurer Zeit zum Entspannen zu verwenden, sonst kollabiert ihr.  
  Auf Dauer anstrengend und für beteiligte Kollegen absolut ärgerlich ist eine Just-in-Time Arbeitsweise nach dem Parkinsonschen Gesetz. Das ständige Hinauszögern ungeliebter Arbeitsprozesse schadet dem Betriebsklima. Eine wirksame Abhilfe gegen unproduktives Vorgehen liegt in der Priorisierung der Aufgaben und in einem effizienten Selbstmanagement, bei dem die Aufgaben haptisch und visuell in eine Übersicht gebracht werden. Die unterschiedlichen Modelle hierzu erläutern wir euch in einem separaten Blog.  
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  Quellen:  
  [1]   https://francescocirillo.com/pages/pomodoro-technique    [2] Oxfam, Bericht zur sozialen Ungleichheit  
                ]]> </content> <updated>2018-08-26T15:00:00+02:00</updated> </entry> <entry> <title type="text">Arbeit und Privates trennen</title> <id>https://www.palinatech.com/magazin/business/arbeit-und-privates-trennen</id> <link href="https://www.palinatech.com/magazin/business/arbeit-und-privates-trennen"/> <summary type="html"> <![CDATA[
                
                                            Nimm dir den Arbeitsstress nicht nach Hause. Wie kannst du Arbeit und Privatleben trennen?
                                        ]]> </summary> <content type="html"> <![CDATA[
                  Nimm dir den Arbeitsstress nicht nach Hause. Wie kannst du Arbeit und Privatleben trennen?  
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  Wenn der Kopf nicht abschalten kann  
  Selbst schuld, wer nicht abschalten kann. An diesem Spruch ist etwas Wahres dran.   
  Wir sind auf Multitasking trainiert. Das ist ziemlich anstrengend. Trotzdem können oder wollen wir nicht den Stecker ziehen. Pausenlos drängt es uns, etwas zu erledigen. Und wir müssen immer erreichbar bleiben. Bloß nichts Wesentliches verpassen. Nicht einmal im Urlaub. Gelobt sei das Tablet, geheiligt das Smartphone. Statt zu entspannen, glauben wir, der Weltuntergang stünde bevor, wenn wir ausschalten.  
  Ehrgeiz und hoch gesteckte eigene Erwartungen. Mit weniger als Perfektion geben wir uns nicht zufrieden. Und wir streben nach dem Idealzustand, deswegen missachten wir erste Warnzeichen und schonen uns nicht.  
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  Die innere Balance  
  Es ist wichtig, die innere Balance zu wahren. Wer nicht auf sich aufpasst, spielt Russisch Roulette. Das kann – schlimmstenfalls – lebensgefährlich werden.  
  Es gibt eine Krankheit, die eng damit zusammenhängt, ob wir abschalten können oder ob wir so lange unter Hochspannung bleiben, bis wir wortwörtlich „ausgebrannt“ sind (engl. burn out) [1]. Die Rede ist vom Burnout-Syndrom. Das ist keinesfalls eine Managerkrankheit, wie vielfach angenommen wird. Burnout betrifft Mütter ebenso wie Schüler, Lehrer, Polizisten, Pflegeberufe oder Rentner. Dauerstress bis zur Erschöpfung umfasst jedes Geschlecht und Alter, alle sozialen Schichten und sämtliche Berufsgruppen. Zu den meistgenannten Ursachen für Burnout gelten neben Stress weitere Risikofaktoren wie Perfektionismus, Idealismus, aber auch Desillusionierung.  
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  Die richtige Einstellung zur Arbeit  
  Sagt euch der Vitruvianische Mensch etwas? Sicherlich, denn die berühmte Zeichnung begegnet uns häufig. Oft hängt sie im Schaufenster von Apotheken. Und wer einen Euro aus dem Italienurlaub mitnimmt, hält ihn in Händen. Den Vitruvianischen Menschen, den Leonardo da Vinci so perfekt gezeichnet hat, dass die ausgestreckten Körperglieder sowohl in einen Kreis als auch in ein Quadrat hineinpassen. Das ist Harmonie.  
   
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  Ebenso verlangt unser Körper nach harmonischen Bedingungen. Wir verhalten uns jedoch so, als gäbe es Ersatzteile aus der Recyclingbank und als stünde uns alle paar Jahre ein neuer Körper zur Verfügung. Schnell noch eine dringende Aufgabe erledigen und, falls noch Zeit bleibt, noch eine und rasch noch eine weitere. Und dann? Aufgeladen wie wir sind, legen wir einen Endspurt nach dem anderen hin, als würde es kein Morgen geben. Obwohl uns der Kalender Tag für Tag beweist, dass die Welt auch ohne unseren Übereifer nicht untergeht, glauben wir felsenfest daran, dass ohne unseren Einsatz auf einmal alles still stehen würde. Ist dem wirklich so?  
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  Dynaxität – Wenn alles aus dem Ruder läuft  
  Dynamik auf allen Seiten führt zu dynamischen Komplexitäten.  
  Nie zuvor hat es in der Geschichte der Menschheit ähnliche Entwicklungen gegeben, die uns immer schneller, effizienter und analoger arbeiten lassen. Mit dem Flieger erreichen wir in wenigen Stunden einen anderen Kontinent und wir sind so eng vernetzt, dass wir für gemeinsame Konferenzen nicht einmal mehr an einem Tisch zu sitzen brauchen. Kommunikation und Information ist virtuell zusammengerückt. Ebenso der Wissenstransfer. Durch diese Dynamik wird unser Tempo beschleunigt, obwohl der Tag nach wie vor vierundzwanzig Stunden hat. Die Technologie erzeugt ihre eigene Komplexität. Einerseits ziehen wir unseren Vorteil aus den modernen Errungenschaften, andererseits kann uns Technologie überfordern, wenn wir sie nicht steuern können.  
  Wenn die beiden kritischen Faktoren aus temporeicher Dynamik und technologischer Komplexität zugleich ansteigen, wird eine dynamische Komplexität (Dynaxität) erreicht. Die Arbeit lässt uns nicht mehr los.  
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  Körper - Geist – Seele  
  Arbeitspsychologen verweisen darauf, dass der Mensch im Einklang mit sich bleiben sollte. Sie unterscheiden dabei zwischen Körper, Geist und Seele. Wenn wir uns vorstellen, dass wir in einem Stockwerk drei Zimmer haben, dann sollte jeder Raum, dessen Tür wir öffnen, aufgeräumt sein.  
   
  Tipps für ein aufgeräumtes Haus  
  Zimmer 1 – Der Körper  
 
 Das Gewicht, das Immunsystem, selbst die Atmung ist mit einem gesunden Körper assoziiert. Daher öfter mal entspannen und an sich denken. 
 Sport hält fit und der Schweiß spült die Gedanken an die Arbeit aus den Poren. Statt immer den Aufzug zu nehmen, hin und wieder Treppen steigen oder eine Haltestelle früher aussteigen und einige Schritte laufen. 
 Frische Luft lädt den Akku. Wer zusätzlich durch den Park joggen möchte, nur zu! 
 Man ist, was man isst! Vitamine, Proteine, Ballaststoffe – gesunde Shakes und Powersnacks sind schnell zubereitet. Knopf drücken, umrühren, fertig. 
 
  Zimmer 2 – Der Geist  
 
 Kontrolle über die Arbeit ist wichtig, damit kein Chaos entsteht. Daher die Aufgaben nach Prioritäten sortieren und abarbeiten. 
 Die richtige Organisation und Planung ist die halbe Miete. 
 Zeitmanagement – wer rechtzeitig beginnt, hat den Kopf frei. Es ist aber auch von Vorteil, das Affentempo zu drosseln. Den Wecker spaßeshalber nicht nur morgens stellen, sondern auch dann, wenn die Arbeit aufhören soll. 
 Klare Ansagen treffen - Entscheidungen sollten nicht zu lange aufgeschoben werden, sonst kann der Kopf nicht abschalten. 
 
  Zimmer 3 – Die Seele  
 
 Positive Emotionen zulassen. Wenn ständig negative Gefühle überwiegen, sind depressive Stimmungen keine Seltenheit. 
 Wertschätzung und Lob beflügeln. Man kann zufrieden von der Arbeit abschalten. 
 Die Zufriedenheit, die wir innerlich verspüren, geben wir in Form von Ausstrahlung an die Außenwelt weiter. Zeit für sich nehmen, Freunde treffen, ins Kino oder kegeln gehen. Alles, was Freude macht, wird wie ein heiliges Ritual gepflegt. 
 Falls etwas nicht rund läuft, die Probleme geradeheraus ansprechen. Menschen besitzen eine Sprache, damit sie kommunizieren. Sich zu öffnen, beschert zudem neue Sichtweisen und weitet den Horizont. 
 
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  Nach der Arbeit: Savoir Vivre!  
   
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  Einen Cocktail trinken, im Bistro draußen Platz nehmen und die Beine lang ausstrecken, das Handy in der Filzhülle von Palina Tech steckenlassen, Lebenskünstler sein. Südländer pflegen ein Gefühl der Leichtigkeit. Die Italiener sagen dazu „süßes Nichtstun“, das Dolcefarniente. Unter Lebenskünstlern wird alles zelebriert. Männer kochen wie Mama. Sie kippen eine Packung Nudeln in Salzwasser, bereiten eine Tomatensauce zu, verfeinern diese mit einem Schuss Rotwein und raspeln ordentlich Käse darüber. Spätestens, wenn die Gabel die ersten Nudeln auffädelt und der herrliche Duft durch die Nase fährt, sind die Gedanken nicht mehr bei der Arbeit.  
  Einen schönen Feierabend!  
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  Quellen:  
  [1] Burnout ( de.wikipedia.org/wiki/Burn-out)   
                ]]> </content> <updated>2018-07-29T15:00:00+02:00</updated> </entry> </feed>